Sofort einsatzbereite Social-Media-Vorlagen, die Länder und Regionen an ihre jeweiligen Gegebenheiten anpassen und aktualisieren können. Die Materialien dienen der Unterstützung nationaler und regionaler Kampagnen zum Thema Energieverbrauch in Haushalten und helfen dabei, die gesundheitlichen Auswirkungen der Luftverschmutzung in Innenräumen klar und verständlich zu vermitteln sowie sauberere Kochlösungen zu fördern.
Das technische Kurzpapier fasst den aktuellen Stand des Energieverbrauchs in Privathaushalten, die Hindernisse, Triebkräfte und Förderfaktoren für den Übergang zu sauberer Haushaltsenergie sowie die weiteren Schritte für Länder, die Forschungsgemeinschaft und den Gesundheitssektor zusammen.
CHEST umfasst sechs Module, die Ressourcen für die Kartierung wichtiger Interessengruppen, die Durchführung einer Situationsanalyse, die Ermittlung technologischer und politischer Interventionsmöglichkeiten, die Festlegung von Standards, die Durchführung von Monitoring und Evaluation, die Einbindung der Gesundheitsgemeinschaft sowie die Verbesserung der Kommunikation und die Sensibilisierung bereitstellen.
Modul 2: Einführung in die Luftverschmutzung in Haushalten
Die WHO überwacht die Belastung durch Luftverschmutzung und deren gesundheitliche Auswirkungen (z. B. Todesfälle, verlorene Lebensjahre aufgrund von Krankheit) auf nationaler, regionaler und globaler Ebene, sowohl in der Außenluft als auch in Innenräumen. Diese Schätzungen fließen in offizielle Berichte wie die Weltgesundheitsstatistik und die Ziele für nachhaltige Entwicklung ein.
Im Juni 2024 organisierte die WHO in Zusammenarbeit mit dem ruandischen Gesundheitsministerium die Workshops „Luftverschmutzung und Zugang zu sauberer Energie für die Gesundheit in Afrika: Kapazitätsaufbau in Ruanda“, die aus zwei Workshops zum Kapazitätsaufbau bestanden und sich an ein sektorübergreifendes Publikum auf nationaler Ebene richteten.
Trotz weltweiter Fortschritte bleibt die Luftverschmutzung in Haushalten eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen und trägt jährlich zu Millionen vorzeitiger Todesfälle bei. In dieser Sitzung wurden die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu globalen und regionalen Belastungstrends, deren gesundheitlichen Auswirkungen sowie die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Nutzung sauberer Energie in Haushalten vorgestellt. Experten und Entscheidungsträger diskutierten Strategien und Maßnahmen zur Reduzierung der Belastung und zum Schutz der Gesundheit.
In dieser Sitzung wurde die entscheidende Rolle des Gesundheitssektors bei der Förderung des Übergangs zu sauberer Energie in Haushalten und der Erreichung von Zielen in den Bereichen Gesundheit, Luftqualität und Klimaschutz untersucht. Experten tauschten regionale Erfahrungen, praktische Instrumente und Finanzierungsstrategien aus und zeigten auf, wie gesundheitsbezogene Erkenntnisse und sektorübergreifende Zusammenarbeit den Übergang zu sauberer Energie in Haushalten skalieren können, um Ungleichheiten abzubauen, die öffentliche Gesundheit zu verbessern und die Klimaziele zu erreichen.
Sehen Sie sich alle Sessions auf Abruf an und holen Sie sich die wichtigsten Highlights, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen nach, darunter mehrere Diskussionen zum Thema Energie und Gesundheit im Haushalt.
Luftverschmutzung ist ein unsichtbarer Killer, der uns überall umgibt und Jung und Alt bedroht. Erfahren Sie, wie sie unbemerkt die Abwehrkräfte unseres Körpers umgeht und zu Todesfällen durch Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenerkrankungen und Krebs führt.
Diese Ressource skizziert einen gerechten und inklusiven Weg für den Übergang zu sauberem Kochen zwischen 2020 und 2050 und hebt wichtige Meilensteine, Maßnahmen und Aspekte der Gleichstellung hervor, um Fortschritte in Richtung Netto-Null-Ziele zu unterstützen und gleichzeitig die Gesundheit zu schützen.